Aktuelles

Information des Einwohnermeldeamtes zu An- und Ummeldung

veröffentlicht: 18.09.2015 · Alle

Betrifft An- und Ummeldungen

(Wichtig auch für alle Wohnungsgeber!)

Neues Bundesmelderecht ab 01.November 2015

Ab dem 01.11.2015 gilt mit dem Bundesmeldegesetz (BMG) neues Melderecht.

So ist für die Anmeldung einer Wohnung, in wenigen Fällen auch für die Abmeldung (z.B. beim Wegzug ins Ausland oder bei ersatzloser Aufgabe einer Nebenwohnung) eine Bestätigung des

Wohnungsgebers oder einer von ihm beauftragten Person erforderlich.

Wohnungsgeber sind insbesondere die Vermieter oder von Ihnen Beauftragte, z. B. Wohnungs-verwaltungen. Wohnungsgeber können selbst  Eigentümer  sein, aber auch Hauptmieter, die untervermieten.

Die Bestätigung des Wohnungsgebers kann schriftlich vom Mieter bei der Meldebehörde vorgelegt oder elektronisch vom Wohnungsgeber an die Meldebehörde  übermittelt werden. In der Regelerhalten Sie diese jedoch schriftlich von Ihrem Vermieter.

Die Vorlage des Mietvertrages reicht nicht aus.

Beziehen Sie eine in Ihrem Eigentum befindliche Wohnung oder ein eigenes Haus,  geben Sie eine solche Erklärung für sich selbst ab.

In § 17 Abs. 1 Bundesmeldegesetz (BMG) heißt es:

Wer  eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Melde-

behörde anzumelden.

In § 17 Abs. 2 BMG heißt es:

Wer aus einer Wohnung auszieht und keine Wohnung im Inland bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen nach dem Auszug bei der Meldebehörde abzumelden.  Eine Abmeldung ist frühestens eine Woche vor Auszug möglich; die Fortschreibung des Melderegisters erfolgt zum Datum des Auszugs.

Spätestens innerhalb der Fristen nach § 17 Abs. 1 und 2 BMG hat auch der Wohnungsgeber die Bestätigung zur Vorlage bei der Meldebehörde  dem Meldepflichtigen zur Verfügung zu stellen. Er ist  gemäß § 19 des Bundemeldegesetzes (BMG) verpflichtet, bei der An- bzw. Abmeldung mitzuwirken.

Wer seiner Meldepflicht bzw. als Wohnungsgeber seiner Mitwirkungspflicht nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig nachkommt, kann mit einer Geldbuße von bis zu 1000 EUR belegt werden.

 Ihr Einwohnermeldeamt

 

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